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| Theoretische Tropen |
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Die Vortragsreihe THEORETISCHE TROPEN findet
in Kooperation des Studienzentrums für Künstlerpublikationen / ASPC in die Weserburg | Museum für moderne Kunst, mit der International
University Bremen, der Hochschule für Künste und der Universität
Bremen statt. Der Eintritt ist frei. |
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| Dienstag, den 22. Juni 2010, 19 Uhr, Weserburg | Museum für moderne Kunst |
Subterranean Art
Some topics of art and politics in Latin America in the 1960-70’s
(in Englisch)
Prof. Dr. Cristina Freire
Museu de Arte Contemporânea da Universidade de São Paulo, Brazil
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The search for alternative circulation channels for artistic production and thought as well as distribution strategies alien to the market and to institutional limits moved artists in Latin America in the 1960s and 70s.
Subterranean art deals with a common program of urgencies not defined by the form of the object that artists create, which is conventionally called a ‘work of art’, but mainly by the type of poetic and political, collective and creative intervention that they are capable of engaging in society. Some revealing factors of this critical condition are a few creative processes of distributing artistic information within a period of the recent political history of Latin–American countries, tangled in the coup d’états of those military dictators who devastated the region. |
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| Donnerstag, den 27. Mai 2010, 19 Uhr, Weserburg | Museum für moderne Kunst |
Der Widerstand der Kunst
Rancière über Kunst, Spektakel und Politik
Dr. Robin Celikates
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Politik und Kunst funktionieren - wenn sie funktionieren - als Infragestellung der etablierten Aufteilung des Sinnlichen, als Neukonfiguration des Verhältnisses von Tun, Sein, Sehen und Sagen. Sie stellen dem eingespielten Konsens den Dissens entgegen und sind in diesem Sinne ideologiekritische Operationen, weil sie den Schein der Natürlichkeit destruieren und die Verhältnisse damit der Kritik und der Transformation erst zugänglich machen. So könnte man Jacques Rancières Rede von der Widerständigkeit der Kunst verstehen. Wie lässt sich diese Widerständigkeit und damit der Zusammenhang von Kunst und Politik im Zeitalter des Spektakels denken?
Robin Celikates lehrt Politische Theorie und Philosophie an der Goethe Universität Frankfurt/M. und ist assoziiertes Mitglied des Instituts für Sozialforschung. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen: Kritik als soziale Praxis (Campus, 2009) und Philosophie der Moral (Suhrkamp, 2009). Er schreibt regelmäßig für die Zeitschriften polar und Cargo sowie für die Frankfurter Rundschau. |
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| Mittwoch, den 03. Juni 2009 |
Körpereinsatz
Politische Aspekte der Body Performance in den 60er und 70er Jahren
PD Dr. Martin Papenbrock
Guernica-Gesellschaft / Universität Karlsruhe
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| Donnerstag, 13. Juli
2006 |
Das Online-Archiv als kulturelle Praxis:
Erfahrungen mit der Internetplattform netzspannung.org
Gabriele Blome
Fraunhofer Institut für
Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS – eCulture
Factory
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Seit 2001 werden auf der Internetplattform http://netzspannung.org
multimediale Dokumente zusammengetragen, die Ausschnitte des aktuellen
Diskurses zur digitalen Kunst und Kultur repräsentieren und einen
guten Einblick in aktuelle Projekte aus Medienkunst und Forschung vermitteln.
Die Erfahrungen mit dem Aufbau und der Nutzung dieses zeitgenössischen
Archivs werden unter den Aspekten der konstituierenden Rahmenbedingungen,
der Partizipation und der Vermittlung vorgestellt. Sie zeigen, dass die
ausschließliche Verortung im Internet auf allen Ebenen Konsequenzen
hat. Diese Konsequenzen charakterisieren das Online-Archiv als eine neue
Form kultureller Praxis, die auf die Anforderungen des Informationszeitalters
reagiert.
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| Donnerstag, 20. Juli
2006 |
Archive für Künstlerpublikationen
Abbilder künstlerischer
Kommunikationsstrukturen von den 1960er bis in die 1980er Jahre
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Isabelle Schwarz
International University Bremen
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Die Gründer der Archive für Künstlerpublikationen, zugleich
Begründer eines eigenständigen Archivtyps, partizipierten während
der 1960er bis in die 1980er Jahre am internationalen alternativen Kommunikationsnetzwerk
zwischen Künstlern, Kunstorten und Verlagen. Ihre Archive waren
(künstlerischer) Ausdruck einer besonderen Sicht auf den Kunstkontext
dieser Zeit und stehen im Zusammenhang mit der während der 1970er
Jahre sich entfaltenden institutional critique. Im Vortrag werden die
Archive für Künstlerpublikationen einerseits als kulturelle
Archive einer gegenüber den offiziellen Kunstinstitutionen sich
positionierenden Kunstszene, andererseits als künstlerische bzw.
Kunst-schaffende Strategien betrachtet. Anhand von Beispielen wird gezeigt,
wie die Archivgründer die wissenschaftliche Definition des Archivbegriffs
in ihrer Archivarbeit und durch das ihren Archiven zugrunde gelegte Konzept
erweiterten.
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| Mittwoch, 7. Juni 2006 |
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Zukunft und Archive
Kuratorische Praxis bei Maria Eichhorn, Renée
Green und Fiona Tan«
Beatrice von Bismarck
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| Dienstag,
22. November 2005 |
Was nicht ins Archiv passt
Zur Analysierbarkeit kultureller Selektion
Moritz Baßler
Universität Münster
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| Freitag 18. November |
Die Lockung der Sirenen
Vom Denkmaterial zum materialistischen Denken
Antonia Birnbaum,
Université de Paris VIII
Antonia Birnbaum, Philosophin, lebt und arbeitet in Paris und Toulouse.
Sie lehrt Philosophie an dem Institut für Philosophie der Universität
Paris 8 und schreibt sowohl in diesem Bereich wie in dem der bildende Künste. |
Einige ihre Veröffentlichungen
:
Bücher
Nietzsche Les aventures de l'héroïsme collection « Critique
politique », dirigée par Miguel Abensour, Éditions
Payot, Paris 2000. Übersetzung auf spanisch 2004 (Fondacion de cultura
economica, Mexico).
Le vertige d’une pensée. Descartes corps et âme, Editions
Horlieu, Lyon, 2003
Artikel
«
Bewegte Bilder in einer bewegten Welt » in : Leipziger Schriften
zur Philosophie 6. Philosophie und Reisen, Leipziger Universitätsverlag
1996
«
Die unbestimmte Gleichheit. Jacques Rancières Entwurf einer Ästhetik
der Politik » in : Günter Abel, Französische Nachkriegsphilosophie,
Schriftenreihe des Frankreichzentrums der Technischen Universität
Berlin, tome 2, Berlin Verlag Arno Spitz et Nomos Verlagsgesellschaft,
Berlin 2001
«
Von Nietzsche zu Foucault. Das philosophische Selbstporträt » in
: Dialektik. Zeitschrift für Kulturphilosophie, n° 1, juin 2001
«
Entre tôt ou tard » in : Ursula Wevers, Locomotivum, catalogue
d'exposition, Editions La Chaufferie, Strasbourg, 2000 (deutsch-französisch)
«
Prêt à Tirer » Olivier Nottellet in : La Semaine, numéro
27, 44. 04, 2004
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| Donnerstag 3. März 2005 |
Shrinking
Cities
Philipp Oswalt
Architekt & Publizist
Philipp Oswalt aus Berlin, der Projektleiter von »Shrinking Cities« wird einen Einblick in die erste Etappe
seiner Arbeit geben. Ein Team von Architekten, Wissenschaftlern und Künstlern
untersucht in diesem Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes das
beunruhigende aber allgegenwärtige Phänomen schrumpfender Städte.
Diese widersprechen dem seit der Industriellen Revolution gewohnten Bild
der »boomtown«, einer von stetigem wirtschaftlichen und demographischen
Wachstum geprägten Großstadt. »Shrinking Cities«
provozieren ein Umdenken sowohl im Hinblick auf traditionelle Vorstellungen
der europäischen Stadt als auch auf die zukünftige Entwicklung
urbaner Welten. Die durch Schrumpfung verursachten, einschneidenden Veränderungen
der Städte stellen deshalb nicht nur eine ökonomische und soziale,
sondern auch eine kulturelle Herausforderung dar.
Die in Deutschland geführte städtebauliche Debatte -- bislang
auf Fragen des Abrisses von überzähligen Wohnungen und der Aufwertung
von Wohnquartieren konzentriert -- muss entsprechend um neue Fragestellungen
und Perspektiven
erweitert werden. In einer Ausstellung in den Kunst-Werken, Berlin wurde
die jüngere Entwicklung von Detroit, Ivanovo, Manchester/Liverpool
und Halle/Leipzig vor diesem Hintergrund dokumentiert, in einen internationalen
Zusammenhang eingebettet, und die zahlreichen gestalterischen und wissenschaftlichen
Ansätze wurden um künstlerische Strategien bereichert. Philipp
Oswalts Vortrag folgt der kürzlich in der Weserburg zuende gegangenen
Ausstellung »Muntadas -- On Translation: Erinnerungsräume«,
die ebenfalls künstlerische Praktiken mit der urbanen Lebenswelt
in Bezug gebacht hat.
http://www.shrinkingcities.com/
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| 7. Juli 2004 |
Derrida à la Carte Postale
Christian Katti,
Im imaginaeren Dialog zwischen Jacques Derridas Buch La Carte Postale
und der einmaligen Sammlung von Künstlerpostkarten werden Berührungen
und Differenzen dieses so ungewöhnlichen wie alltäglichen Mediums
zu theoretischen Figuren der Dekonstruktion untersucht. |
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| Donnerstag, den 13. Juli
2006 |
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Gabriele Blome
Fraunhofer Institut für
Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS – eCulture
Factory
Das Online-Archiv als kulturelle Praxis: Erfahrungen
mit der Internetplattform netzspannung.org
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Seit 2001 werden auf der Internetplattform http://netzspannung.org
multimediale Dokumente zusammengetragen, die Ausschnitte des aktuellen
Diskurses zur digitalen Kunst und Kultur repräsentieren und einen
guten Einblick in aktuelle Projekte aus Medienkunst und Forschung vermitteln.
Die Erfahrungen mit dem Aufbau und der Nutzung dieses zeitgenössischen
Archivs werden unter den Aspekten der konstituierenden Rahmenbedingungen,
der Partizipation und der Vermittlung vorgestellt. Sie zeigen, dass die
ausschließliche Verortung im Internet auf allen Ebenen Konsequenzen
hat. Diese Konsequenzen charakterisieren das Online-Archiv als eine neue
Form kultureller Praxis, die auf die Anforderungen des Informationszeitalters
reagiert.
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| Donnerstag, 20. Juli
2006 |
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Isabelle Schwarz
International University Bremen
Archive für Künstlerpublikationen: Abbilder künstlerischer
Kommunikationsstrukturen von den 1960er bis in die 1980er Jahre
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Die Gründer der Archive für Künstlerpublikationen, zugleich
Begründer eines eigenständigen Archivtyps, partizipierten während
der 1960er bis in die 1980er Jahre am internationalen alternativen Kommunikationsnetzwerk
zwischen Künstlern, Kunstorten und Verlagen. Ihre Archive waren
(künstlerischer) Ausdruck einer besonderen Sicht auf den Kunstkontext
dieser Zeit und stehen im Zusammenhang mit der während der 1970er
Jahre sich entfaltenden institutional critique. Im Vortrag werden die
Archive für Künstlerpublikationen einerseits als kulturelle
Archive einer gegenüber den offiziellen Kunstinstitutionen sich
positionierenden Kunstszene, andererseits als künstlerische bzw.
Kunst-schaffende Strategien betrachtet. Anhand von Beispielen wird gezeigt,
wie die Archivgründer die wissenschaftliche Definition des Archivbegriffs
in ihrer Archivarbeit und durch das ihren Archiven zugrunde gelegte Konzept
erweiterten.
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Mittwoch, 7. Juni 2006 |
Beatrice von Bismarck
»Zukunft und Archive: Kuratorische Praxis bei Maria Eichhorn, Renée
Green und Fiona Tan«
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| Dienstag,
22. November 2005
Moritz Baßler
Universität Münster
»Was nicht ins Archiv passt«
Zur Analysierbarkeit kultureller Selektion
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| Freitag 18. November
Antonia Birnbaum,
Université de Paris VIII
Die Lockung der Sirenen
Vom Denkmaterial zum materialistischen Denken
Antonia Birnbaum, Philosophin, lebt und arbeitet in Paris und Toulouse.
Sie lehrt Philosophie an dem Institut für Philosophie der Universität
Paris 8 und schreibt sowohl in diesem Bereich wie in dem der bildende Künste. |
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Einige ihre Veröffentlichungen
:
Bücher
Nietzsche Les aventures de l'héroïsme collection « Critique
politique », dirigée par Miguel Abensour, Éditions
Payot, Paris 2000. Übersetzung auf spanisch 2004 (Fondacion de cultura
economica, Mexico).
Le vertige d’une pensée. Descartes corps et âme, Editions
Horlieu, Lyon, 2003
Artikel
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Bewegte Bilder in einer bewegten Welt » in : Leipziger Schriften
zur Philosophie 6. Philosophie und Reisen, Leipziger Universitätsverlag
1996
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Die unbestimmte Gleichheit. Jacques Rancières Entwurf einer Ästhetik
der Politik » in : Günter Abel, Französische Nachkriegsphilosophie,
Schriftenreihe des Frankreichzentrums der Technischen Universität
Berlin, tome 2, Berlin Verlag Arno Spitz et Nomos Verlagsgesellschaft,
Berlin 2001
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Von Nietzsche zu Foucault. Das philosophische Selbstporträt » in
: Dialektik. Zeitschrift für Kulturphilosophie, n° 1, juin 2001
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Entre tôt ou tard » in : Ursula Wevers, Locomotivum, catalogue
d'exposition, Editions La Chaufferie, Strasbourg, 2000 (deutsch-französisch)
«
Prêt à Tirer » Olivier Nottellet in : La Semaine, numéro
27, 44. 04, 2004 |
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Donnerstag 3. März 2005
Philipp Oswalt (Architekt & Publizist): »Shrinking
Cities«
Philipp Oswalt aus Berlin, der Projektleiter
von »Shrinking Cities« wird einen Einblick in die erste Etappe
seiner Arbeit geben. Ein Team von Architekten, Wissenschaftlern und Künstlern
untersucht in diesem Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes das
beunruhigende aber allgegenwärtige Phänomen schrumpfender Städte.
Diese widersprechen dem seit der Industriellen Revolution gewohnten Bild
der »boomtown«, einer von stetigem wirtschaftlichen und demographischen
Wachstum geprägten Großstadt. »Shrinking Cities«
provozieren ein Umdenken sowohl im Hinblick auf traditionelle Vorstellungen
der europäischen Stadt als auch auf die zukünftige Entwicklung
urbaner Welten. Die durch Schrumpfung verursachten, einschneidenden Veränderungen
der Städte stellen deshalb nicht nur eine ökonomische und soziale,
sondern auch eine kulturelle Herausforderung dar.
Die in Deutschland geführte städtebauliche Debatte -- bislang
auf Fragen des Abrisses von überzähligen Wohnungen und der Aufwertung
von Wohnquartieren konzentriert -- muss entsprechend um neue Fragestellungen
und Perspektiven
erweitert werden. In einer Ausstellung in den Kunst-Werken, Berlin wurde
die jüngere Entwicklung von Detroit, Ivanovo, Manchester/Liverpool
und Halle/Leipzig vor diesem Hintergrund dokumentiert, in einen internationalen
Zusammenhang eingebettet, und die zahlreichen gestalterischen und wissenschaftlichen
Ansätze wurden um künstlerische Strategien bereichert. Philipp
Oswalts Vortrag folgt der kürzlich in der Weserburg zuende gegangenen
Ausstellung »Muntadas -- On Translation: Erinnerungsräume«,
die ebenfalls künstlerische Praktiken mit der urbanen Lebenswelt
in Bezug gebacht hat.
http://www.shrinkingcities.com/
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7.7.2004
Christian Katti,
»Derrida à la Carte Postale«
Im imaginaeren Dialog zwischen Jacques Derridas Buch La Carte Postale
und der einmaligen Sammlung von Künstlerpostkarten werden Berührungen
und Differenzen dieses so ungewöhnlichen wie alltäglichen Mediums
zu theoretischen Figuren der Dekonstruktion untersucht. |